urbanfarm///Blog
Zeichen setzen
Am 31. Jänner 2013 fand im Gemeinderat der Stadt Leonding die umstrittene Abwahl von Umweltstadträtin Maria Haberpointner-Schlagnitweit statt.
Maria Haberpointner-Schlagnitweit wurde vor Jahren von der Fraktion der Grünen zur Stadträtin gewählt und vermochte es, in dieser Position viele Anliegen zu konkretisieren und Projekte zu realisieren. Sie profilierte sich durch einen starken Idealismus und eine sehr konstruktive Arbeitsweise.
Aufrichtig die eigene Meinung zu vertreten ist einer ihre zentralen Grundsätze.
Dem Fraktionsobmann Lukas Dorn-Fussenegger, der sie damals, vor Jahren, in den Stadtrat berufen hatte, war das zu viel. Von seiner Fraktion erwartet er nicht eigenständiges Denken sondern vielmehr Gehorsam, was die Vorgaben des Obmanns betrifft.
Dass die Stadträtin gute Arbeit geleistet hat und daher nicht abgewählt werden soll, befanden am 31. Jänner etliche Menschen, die zu einem stillen Protest gegen die Linie der Grünen Fraktion Leonding in den Gemeinderat kamen.
Den Einspruch vieler Grüner Basis-Mitglieder ungeachtet wurde am selben Abend ein Misstrauensantrag gegen die Umweltstadträtin gestellt.
Maria Haberpointner-Schlagnitweit verbleibt somit einfaches Gemeinderat-Mitglied ohne wesentliche Arbeitsbereiche oder Aufgaben.
Bleiben wird sie aber, denn es ist wichtig, gegen derlei Machtspiele Zeichen zu setzen. Und Maria Haberpointner-Schlagnitweit ist nicht fertig mit ihren Ideen, sondern will vielmehr neue Wege finden, für die Stadt und ihre Menschen zu arbeiten und gute Projekte voranzutreiben.
Wir sind stolz auf Maria Haberpointner-Schlagnitweit, die sich einem langwierigen, grausamen Konflikt mutig gestellt hat und sich von ihrer Überzeugung nicht abbringen lässt.