Kultur-Kunst- Kommunikation 
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urbanfarm Büro für Kultur und Kommunikation

2016-05-19

Hürdenlauf zur Bundespräsidentenwahl

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Am Sonntag wird in Österreich ein neuer Bundespräsident gewählt. [Mehr lesen…]

Jose - 12:23:04 @ urbanfarm, Kommunikation | Kommentar hinzufügen

2016-01-12

Zeitlos

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Der Winterregen strömt, während ständig Menschen durch die automatischen Schiebetüren aus- und einhuschen. [Mehr lesen…]

Jose - 15:52:12 @ Allgemein, Kultur | 10 Kommentare

2015-12-03

Alt und neu in Leonding

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Das Gebäude, in dem sich bis vor kurzem eine kleine Bäckerei, der Friseursalon Livia und ein praktischer Gebrauchtwarenladen befanden, wird jetzt abgerissen. [Mehr lesen…]

Admin - 15:20:16 @ urbanfarm | 2 Kommentare

2015-11-28

Fest für Flüchtlinge in Linz

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Unser Verein, urbanfarm, war gestern bei einem Fest für Flüchtlinge in Linz. [Mehr lesen…]

Admin - 20:07:44 | 2 Kommentare

2015-11-27

Das Harter Plateau ist ein Stadtviertel von Leonding

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Das Harter Plateau ist ein Stadtviertel von Leonding, eine Peripherie davon und gleichzeitig noch viel mehr Peripherie von Linz, dem wesentlich größeren Nachbarn. [Mehr lesen…]

Admin - 11:55:35 | Kommentar hinzufügen



Refugees camp on a Linzer sports field.

Flüchtlinge campen auf einem Linzer Sportplatz. Die Männer unterschiedlicher Nationalität sind im Mai in Linz angekommen. Wir haben einmal versucht, zu ihnen hineinzukommen, um zu fotografieren und filmen aber der Mann am Eingang hat uns das sofort verboten. Höflich doch etwas genervt hat er uns gebeten, zurück zu gehen. Später haben wir die Polizei gefragt und sie haben uns gesagt, dass wir natürlich reinkommen können, aber vor der Tür der Kantine hat uns wieder eine Person den Eintritt verweigert. Die Fotos wurden von der Wohnungssiedlung gegenüber des Sportplatzes aufgenommen. Auf den ersten Blick ist alles ganz ruhig und normal, man hat das Gefühl dass die Nachbarschaft sich nicht zu viele Gedanken macht. Bisher hat sich nichts geändert und die Flüchtlinge übernachten noch in den Zelten und warten auf eine Entscheidung der Regierung. Übrigens das Gebäude gegenüber die Polizei, die ehemalige Post, steht leer.


„Asyl ja, aber wo?“...Leonding ist die viertgrößte Stadt Oberösterreichs.

„Asyl ja, aber wo?“...Leonding ist die viertgrößte Stadt Oberösterreichs.

„Asyl ja, aber wo?“...Leonding ist die viertgrößte Stadt Oberösterreichs. Foto: José Pozo

Am 12. März 2015 sind die ersten Asylwerber bereits übersiedelt. Sie sind in das Linzer Kloster in der Kapuzinerstr. gezogen. Die anderen 9 Asylwerber dürfen noch bis Ende März bleiben.

Die Caritas gibt als Grund dafür den geplanten Umbau des Hauses an. Leider können die jungen Männer nicht mehr dort bleiben, bis sie ihren Asylbescheid erhalten.
Seit einigen Tagen steht aber fest, dass die verbleibenden 9 Asylwerber in ein Privathaus nach Linz ziehen werden.
Leonding ist die viertgrößte Stadt Oberösterreichs und hat auf Dauer bisher insgesamt 20 Asylwerber in der Pension Alexandra aufgenommen. Das Zusammenleben vor Ort funktioniert gut.


José Pozo

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Erster Kontakt mit den neuen Asylwerbern aus Syrien



  Am Sonntag, 1. Februar luden die MitarbeiterInnen der Pfarre St. Johannes am Harter Plateau die neue Gruppe von Asylwerbern, die seit November in einem Haus der Caritas St. Isidor einquartiert sind, in ihr Pfarrcafé ein, um dort neue Kontakte mit Menschen aus der Umgebung knüpfen zu können. Die Flüchtlinge sind allesamt junge Männer aus Syrien, die großteils ihre Familien verlassen mussten und nun, nachdem in Syrien der tobende Bürgerkrieg alle Chancen zunichte macht, in Österreich auf die Möglichkeit warten,  eine eigene Zukunft aufbauen zu können.

Von ehrenamtlichen DeutschlererInnen erhalten die jungen Männer bereits Sprachunterricht, um nun so schnell wie möglich sprachliche Barrieren abbauen zu können.

Die Unterkunft in St. Isidor müssen die jungen Männer Ende März wieder verlassen, da das Haus, das sie momentan bewohnen, umgebaut werden soll. Wohin es dann geht ist noch ungewiss, und das macht die Situation der Flüchtlinge natürlich nicht unbedingt einfach.

Trotzdem möchten auch die jungen Männer nun gerne Kontakte knüpfen, Menschen aus der Umgebung und auch regionale Kultur und Lebensweise kennen lernen.

Einen wichtigen Beitrag dazu bildete ein Ausflug ins Salzkammergut Anfang Februar, der von der Pfarre Doppl organisiert wurde.


José Pozo

urbanfarm

Einmal eine Abwechslung gefällig?


Am Wochenende wird bei durchschnittlichen Familienhaushalten eingekauft. Was Lebensmittel dabei anbelangt ist das bei manchen mehr – vielleicht gleich in Hinblick auf die nächste Woche – bei manchen (nur) für den gerade aktuellen Bedarf.

Wo wird eingekauft?

Im Supermarkt, wo sonst!

Wir kaufen Obst und Gemüse aus aller Welt, dem Anschein nach frisch und auch – irgendwo auf der Welt - gerade saisonal. Wir kaufen Brot und Gebäck, wenn auch beim Gedanken an Forschungsergebnisse über Aluminium in fertigen Backwaren doch oft zähneknirschend.

Wir kaufen etliches in Plastik eingepacktes, damit zuhause beim Auspacken der Plastikmüll am schnellsten von allen wächst. Wir kaufen Fleisch und Fisch aus dem aktuellen Sensationsangebot und verdrängen schnell den aufkeimenden Gedanken an die entsprechende Haltung von Schlachttieren. Wir kaufen viel mehr als auf unserer Einkaufsliste steht, da wir im Supermarkt über mindestens zehn absolut rentable Sonderangebote stolpern. Wir kaufen Vorräte gleich in größeren Mengen, weil uns diese der Supermarkt im Maxi-Pack noch billiger abgibt.    


Der Supermarkt ist also mitprägend für unser Wochenende. Und – darüber hinaus, für die, die gleich für die nächste Woche einkaufen – prägend für so eine ganze Woche! Neben dem Einkaufserlebnis an sich, vom Sortiment bis zum Preis, prägt er auch unser Essverhalten! Denn was dann später vom Familienkühlschrank beherbergt wird, gestaltet (bis auf ein paar Ausnahmen) unseren Speiseplan! Oho.

Aber irgendwie ist mir nicht mehr so nach all dem; eigentlich hätte ich einmal Lust auf etwas anderes. Statt Fleisch aus gigantischen Tierfabriken, Gemüse von Großplantagen (und mit allen Wässerchen gewaschen!), statt eingemachten Produkten aus der Dose, statt zuckersüßen, aromatisierten Säften, aus denen ich meine Ernährung zaubere – statt einem Essen, von dem ich oft gar nicht mehr weiß, was drinnen ist, woher es kommt, und wieso es so schmeckt, wie es schmeckt, statt, …. Gibt es dann Alternativen?


Wir müssen uns schon etwas genauer umschauen, um neben den laut schreienden Werbepromotions großer Supermarktketten oder ganzer Shoppingmalls auch andere, kleinlautere Dinge wahrzunehmen – doch es gibt sie. Und es ist sogar möglich, Essen, das ganz in unserer Nähe wächst, also quasi beim Bauern ums Eck, zu kaufen und zu erkunden. Lebensmittel, die auch wirklich frisch und reif sind, da sie gerade Saison haben. Und als Konsument mein Geld nicht an große Firmen und unüberschaubare Supermarkte abzuliefern, sondern ganz gezielt auch kleinere Produzenten vor Ort zu unterstützen!

Und dabei Plastikverpackungen zu vermeiden. Den Verlockungen sämtlicher Sonderangebote und Maxi-Packs zu widerstehen. Und: Lebensmittel in einer Qualität zu erhalten, die nicht mehr weiterhin bohrende Fragen aufwirft (nach den versteckten Antibiotika, Pestiziden, nach Schwermetallen, nach Dioxin,…)

Neben Bauern- und Wochenmärkten, die sich über all die Jahre neben den großen Shopping-Giganten doch halten konnten, neben den Produkten direkt ab Hof, spreche ich hier von einer noch ziemlich jungen Organisation, dem NETs.Werk.

Über das NETs.Werk kann ich all die Lebensmittel, die ich  brauche, direkt im OnlineShop bestellen. Alle Angebote stammen hier von möglichst nahen kleinen Betrieben aus der Umgebung, und wenn ich will, kann ich mir einen jeden Betrieb anschauen (und somit auch direkt nachvollziehen, wo ich mein Geld eigentlich lasse). Was bestellt wird, wird sodann von den Bauern geerntet, geschlachtet bzw. vorbereitet und von den Betreibern des NETs.Werk bis zum vereinbarten Abholtag in jeweilige Kisten für die einzelnen Kunden zusammengepackt.


Und da auch unser Familienkühlschrank großes Interesse hat, statt abgepackten Halbfertigprodukten mit allen erdenklichen Zusätzen die Zutaten für eine ausgewogene, gute und der Region und der Jahreszeit entsprechende Ernährung zu beherbergen, haben wir das NETs.Werk auch nach Leonding geholt und die urbanfarm zu einer Abholstelle gemacht!

Hier bestellen nicht nur wir, sondern alle Haushalte aus der Umgebung mit Appetit auf etwas Neues. Und das ist absolut erfreulich.

                  

Übrigens gestaltet nun das NETs.Werk unser Wochenende mit: die Kisten kommen frisch am Freitag Nachmittag in die Abholstelle geliefert.  Und sie vermögen uns für die ganze Woche zu begeistern….


Johanna Klement

urbanfarm

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