Projekte_urbanfarm

GIRLS AND BOYS, WHAT´S UP?

Gemeinsam mit Jugendlichen des Jugendzentrums am Harter Plateau möchten wir Sichtweisen und Ideen zum Rollenbild von Mädchen und Frauen diskutieren und erforschen. Dabei veranstalten wir ein gemeinsames Arbeitsprojekt an einem Blog und im Nachhinein werden Arbeitsprozess und Rollenverteilung reflektiert und eine gemeinsame Diskussion zum weiblichen Rollenbild in Alltag und Arbeitswelt eingeleitet, die per Video dokumentiert wird. Dazu gründen wir eine Facebook-Seite mit dem Titel „GIRLS AND BOYS, WHAT´S UP?“, um hier Ausschnitte und Zitate aus dem Video zu veröffentlichen und die Diskussion im Internet fortzusetzen und besonders junge Leute damit anzusprechen und einzubinden.

  

Wachstumsphase_Urbanes Gärtnern 

Gemeinschaftsgärten bestehen aus einzelnen Parzellen, auf denen Gemüse, Obst, Blumen und Kräuter für den Eigenbedarf angebaut werden sowie aus gemeinschaftlich genutzten Flächen. Wo sich Kultur, Status, aber auch Sprache und Herkunft unterscheiden, sorgen Pflanzen für Verständigung:
Im Gemeinschaftsgarten wird gemeinsamgesät, gewühlt, gepflückt und gefeiert.
Grüne Anlaufstellen als Orte der Begegnung inmitten der Stadt.

Open FACTORY

 Über die Sommermonate hinweg von Juni bis September findet jeden Donnerstag Nachmittag eine Diskussionsrunde an einem runden Tisch im Hof von urbanfarm statt. Jede Woche widmen wir uns einem anderen Thema, das wir gemeinsam mit geladenen ExpertInnen in ungezwungener Runde diskutieren. Passanten, die am Hof vorbei kommen, können teilnehmen und sich beliebig ins Gespräch einbringen.

Mit der Reihe von Sommergesprächen möchten wir Kommunikation, Austausch und neue Ideen in der Umgebung anregen. Gesprächsthemen drehen sich rund um  den Lebensalltag in der (Vor-)Stadt sowie um Ideen und Strategien von Nachhaltigkeit, sozialem Zusammenhalt und kultureller Belebung.

Garten Labor 

Im Rahmen der Leonart 2011 errichteten wir im Stadtteil Hart erstmals Gemeinschaftsgärten in öffentlichen Grünflächen, um diese den Bewohnern aus der Umgebung für die Bepflanzung und Betreuung zur Verfügung zu stellen. Menschen aus den Siedlungen rund herum kultivierten diese von Frühling bis Herbst wahlweise mit Gemüse, Blumen, Kräutern etc.Im Dialog mit der Nachbarschaft betreuten wir die Menschen, die diese Felder nützen, bis zur Ernte - die im Rahmen der Leonart 2011 stattfand. Das Garten_Labor ist ein Projekt, das Kommunikation und Belebung im öffentlichen Raum anregen und einen Diskurs um die Möglichkeiten von selbständiger Versorgung des Einzelnen und kommunal anregen soll. Aufgrund des guten Erfolgs findet das Projekt auch nach der Leonart 2011 in diesem Jahr wieder statt und wird – in Kooperation mit der Stadt Leonding – wieder von urbanfarm koordiniert.

Post für den Turm 

Der so genannte „GIWOG-Tower“ am Grundstück eines der ehemaligen Hochhäuser am Harter Plateau dient als neuer markanter Orientierungspunkt an der stark frequentierten Welser Strasse und auch in der Umgebung. Den Monitor, der üblicherweise zu Werbezwecken diverser Firmen sowie auch als Infoscreen der Gemeinde dient, bespielten wir im Rahmen der Leonart mit Wörtern, Textpassagen, Bildern, etc., die direkt von den Menschen zugesandt wurden, die rund um diesen wohnen. Auf diesem Weg wollten wir den Menschen in der Umgebung die Möglichkeit bieten, den Monitor einmal ganz mit eigener Intention, in eigenen Worten und Gestaltung zu okkupieren und so auch Ideen und Anliegen öffentlich zu zeigen.

 

 Vision HART

Vision HART ist eine Initiative von Menschen, die im Leondinger Stadtteil Hart leben und teils auch arbeiten. Gemeinsam formulieren sie Ideen und Vorschlägen, die das Stadtgebiet von Hart betreffen. Ziel ist die Ausarbeitung von zukunftsorientierten Projekten zur Steigerung der Lebensqualität sowie deren Umsetzung gemeinsam mit der Stadt.    Gebildet hat sich die Gruppe in der Folge der „Stadtentwicklung Leonding“, einer Aktion, die die Gemeinde Leonding 2010/11 veranstaltete; organisiert wird die Arbeitsgruppe durch urbanfarm.

 Stadtwache Leonding

Nachdem 2009 in Linz eine Stadtwache zur Überwachung des öffentlichen Raums aufgestellt wurde, forderte die FPÖ Leonding, auch hier eine Stadtwache zu etablieren. Gemeinsam mit Mitgliedern der Gruppe Social Impact starteten wir einen Testlauf für eine potentielle Stadtwache Leonding und dokumentierten diese Aktion und Reaktionen darauf per Video.

 

StadtrandZustand StadtrandZustand_ein Projekt von urbanfarm

 StadtrandZustand

2009 übernimmt die Stadt Linz ein Jahr lang die Rolle der Europäischen Kulturhauptstadt. Fokus der Stadt liegt dabei auf dem Zentrum, das durch Veranstaltungen und kulturelle Institutionen bespielt wird. Nicht im Rampenlicht stehen die Stadtviertel außerhalb des Zentrums und besonders die Stadtrand-Bereiche. Daher möchten wir durch die Produktion ironischer Ansichtskarten von Linz auch auf die anderen Facetten der Stadt und deren Lebensrealitäten aufmerksam machen.

 

   

Wettbewerb St. Isidor - ganz privat WETTBEWERB St. Isidor - ganz privat_ein Projekt von urbanfarm in Kooperation mit dem Stadtmuseum Turm 9

 WETTBWERB St. Isidor - ganz privat 

Anlässlich der Ausstellung im Stadtmuseum organisierte urbanfarm im Frühling einen Wettbewerb rund um den Leondinger Stadtteil St. Isidor. Der Wettbewerb richtete sich ohne Einschränkungen an alle interessierten Menschen in der Umgebung. Durch eine Jury wurden mehrere Preisträger ermittelt und im Juni veranstaltete urbanfarm mit Unterstützung der Gemeinde und der Caritas St. Isidor eine Preisverleihung.

Die Einreichungen wurden im Juni und Juli auch in der Ausstellung „Spurensuche St. Isidor“  sowie auch in der Gemeindezeitung präsentiert, um möglichst viele unterschiedliche und individuelle Ansichten eines Stadtteils gemeinsam zu zeigen.

   

auf fruchtbaren Boden auf fruchtbaren Boden_ein Projekt von urbanfarm

Auf fruchtbarem Boden

 Wir schicken eine Gießkanne auf Wanderschaft, die eine Rundreise am Harter Plateau macht und immer neue Plätze aufstöbert, um diese zu begießen und – in symbolischen Sinne – fruchtbar zu machen für Neues. Hier geht es um das Entdecken interessanter Orte und Plätze, die das Vorstadtviertel charakterisieren.

 

   

temporäres Café St. Isidor temporäres Café St. Isidor_ein Projekt von urbanfarm in Kooperation mit der Caritas St. Isidor

Temporäres Café in St. Isidor

Aus der Idee, die Umgebung und Nachbarschaft rund um den Stadtteil St. Isidor zu beleben und ein gegenseitiges Kennenlernen und Zusammenkommen der Nachbarschaft zu unterstützen, regte urbanfarm die Einrichtung eines temporären öffentlichen Cafés in den Räumlichkeiten der Caritas St. Isidor an.  Das Café wurde eine Woche lang betrieben und von Jugendlichen der Bildungseinrichtungen der Caritas sowie von den Mitgliedern von urbanfarm betreut.