Kultur-Kunst- Kommunikation 
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urbanfarm Büro für Kultur und Kommunikation

Projektraum urbanfarm

Ausstellung_”Ohne Heimat keine Zukunft”
07.05.2015. 19.30 h

Ausstellungsdauer von 07.05.2015 bis 30.10.2015

Heimat wurde in den letzten Jahrzehnten von politischen, medialen und ebenso von gesellschaftlichen Interessen stark beladen. Ist die Heimat jedoch so einfach festmachbar – und was bedeutet Heimat überhaupt? Heimaten, wurzeln, unterkommen, stammen: jeder Mensch baut im Laufe seines Lebens und seiner Geschichte eine eigene und jeweils andere Beziehung zu Heimat auf.
Und doch ist die Heimat für alle von uns unentbehrlich, grundlegend und prägend. Auch die Zukunft bedarf sowohl einer Gegenwart als auch einer Vergangenheit.

Diese Ausstellung widmet sich den Menschen, die ihre Heimat(en) gefunden haben und auch denen, die auf der Suche nach einer neuen solchen sind, weil sie mit ihrer (alten) Heimat brechen mussten. Identität, Flucht, Zugehörigkeit und Asyl sind die Themen, mit denen sich die Ausstellungen auseinandersetzen wird.

Kunstraum SUBURBIA
Herderstr. 46
Leonding 4060
Tel. 0732/682551






 

 

Projektraum urbanfarm

 

 2014


Kunstraum SUBURBIA

Mit ca. 240m² Fläche am Leondinger Harter Plateau, in der Linzer Peripherie, wird eine Serie von Ausstellungen durch den Kulturverein urbanfarm organisiert und realisiert. KünstlerInnen unterschiedlicher Bereiche können hier zusammenarbeiten und den Raum gezielt gemeinsam nutzen. Durch urbanfarm werden für jedes Jahr vier Ausstellungsthemen vorgegeben, die sich aber in der Projektentwicklung und besonders in der Zusammenarbeit unterschiedlicher KünstlerInnen in ganz eigene Richtungen entwickeln können und so zu spannenden Resultaten führen.

Ausstellungsprojekte sollen dabei geprägt sein von einer aktuellen, Kunst, die sich mit jeweiligen Themen und Situationen sensiblen sowie kritisch auseinandersetzt und Fragen stellen darf.

Der Name SUBURBIA zeugt vom Standort des Kunstraums – sowie auch vom Sitz des Vereins urbanfarm – außerhalb des Leondinger sowie des Linzer Stadtzentrums. In diesem Stadtviertel, wo es wenig Kunst- und Kulturangebot gibt, soll der Ausstellungsraum eine neue Belebung erzeugen und – durch Kunst – neue Möglichkeiten schaffen.

SUBURBIA befindet sich in einer großen alten Scheune mit hohem, offenen Dachstuhl und bietet einen große, offene Fläche, die sich für die jeweiligen Projekte gut adaptieren lässt. 

2014 möchte urbanfarm eine neue Ausstellungsserie im eigens dafür adaptierten Kunstraum SUBURBIA initiieren. Dabei sollen Künstler aus unterschiedlichen Bereichen in Idee und Konzeption zusammenarbeiten und gemeinsam den Raum bespielen. Die Themen für die ersten vier Ausstellungsprojekte, die für 2014 geplant sind, gibt der Vorstand von urbanfarm als Rahmen für die einzelnen Projekte vor, innerhalb dessen sich dann – durch den Austausch verschiedener Mitwirkender – unterschiedliche Ideen, Kooperationen und Ergebnisse entwickeln dürfen.  

Wichtig ist uns dabei, eine aufmerksame, engagierte und ebenso kritische Kunst zu betreiben, die sich mit ihrem Umfeld und mit aktuellen Themen auseinandersetzt und durchaus Denkanstöße geben und Fragen aufwerfen darf.  

Der Name suburbia steht dabei für die Lage der Räumlichkeit – und auch des Vereins urbanfarm an sich – Abseits jeweiliger Zentren von Linz und Leonding. In diesem Stadtteil, wo es sonst sehr rares Kunst- undKulturangebot gibt, möchten wir durch die Initiierung und Belebung eines Raumes für Kunst auch vor Ort, abseits vom Zentrum, Impulse geben und die Umgebung durch neue Möglichkeiten ansprechen.


Suburbia ist in einer großen, alten ehemaligen Scheune mit einem offenen, hohen Dachstuhl angesiedelt und bietet nun einen weiten, offenen Raum, der sich keiner bestimmten Funktion zuordnen lässt und sich daher interessant bespielen und vielfach wandeln lässt. 

Kunstraum SUBURBIA

Kunstraum SUBURBIA

SUBURBIA befindet sich in einer großen alten Scheune mit hohem, offenen Dachstuhl und bietet einen große, offene Fläche, die sich für die jeweiligen Projekte gut adaptieren lässt.

SUBURBIA befindet sich in einer großen alten Scheune mit hohem, offenen Dachstuhl und bietet einen große, offene Fläche, die sich für die jeweiligen Projekte gut adaptieren lässt.



Geplante Ausstellungs-Installationen für dieses Jahr:


1. ZEIT

Das Bewusstsein von Vergänglichkeit schafft Bewegung und Emotionen von Genuss bis Stress. Zeit verändert sich in unserer Wahrnehmung und unser Zeitempfinden beeinflusst uns sehr deutlich. Der Bergriff der Gegenwart ist dehnbar zwischen Vergangenheit und Zukunft und gleichzeitig kaum bewusst fassbar. Was macht die Zeit mit uns?

Eingeladener Künstler: Miguel Gonzalez Gonzalez(A), Johanna Klement(A), José Pozo(E), Markus Gscheidlinger(A) Linz

Eröffnung: 22. 5., 18:00 h  ”Im Gehen fliegt die Zeit vorbei”

Spricht Oona Valerie Serbest.


 2. RAUM

Eine Erkundung des Begriffs Raum. Entwicklung eines Projekts, das sich auseinandersetzt mit Wahrnehmung, Einfluss und Wirkung von Räumen, mit Maßstäben ebenso wie mit Lebensraum, Umgebung und Lebenskultur. Eine Bestandsaufnahme.

Eingeladene Künstlerin: Betty Wimmer(A), Richard Eigner(A), Margit Greinöcker(A).

Eröffnung: 03. 7., 19:00 h ”Der Schall bewegt den Raum”

3. BEWEGUNG

Auseinandersetzung mit Mobilität und Dynamik. Das ständige Widerfahren von Neuem, wo es keine Gewissheit gibt. Mobilität und Bewegung spannen in ihrer Bedeutung einen Bogen von Freiheit bis zur Flucht, Migration und Integration in eine neue Umgebung.
Eingeladener Künstler: Hansel Sato(Peru).

Emilio Santisteban im Kunstraum Suburbia

Emilio Santisteban im Kunstraum Suburbia.




 

 

4. ILLUSION

Eröffnung:  14. 8., 19:00 h ”Über die Straße sind wir gekommen”

An den Möglichkeiten der Illusion bedient sich Kunst schlechthin. Illusionen bedienen sich unterschiedlichster Mittel und sprechen dabei unterschiedliche menschliche Sinne an. Hier stehen echt und unecht in Konkurrenz. Original. Täuschung und Kopie werden relevant. Was in uns ist real und wo täuschen wir uns und umgeben uns mit Illusionen? Wo liegt die Grenze zwischen echt und unecht?

Eingeladene Künstlerin: Manu Naveau(A), Nico Naveau(F).

Eröffnung: 25. 9., 19:00 h ”I Believe in Internet”


5. Eröffnung: "Boulevard Noir" 15. 10., 16:00 h Diplomarbeit von Jakob Lechner

Eröffnung: "Boulevard Noir" 15. 10., 16:00 h Diplomarbeit von Jakob Lechner

Boulevard Noir


Seit geraumer Zeit ereignen sich entlang des Boulevard Noirs merkwürdige Ding:

The, ohnehin schon immer high sea hat sich mittlerweile mehr als zwei Mann hoch aufgetürmt.
 



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