Kultur-Kunst- Kommunikation 
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Blickfeld. Ein Projekt für Kupf_Innovationstopf 2017












Blickfeld. Ausstellung/Projekt in DH5

Blickfeld_Ei Projekt von urbanfarm/José Pozo/Johanna Klement für Innovationstopf 2017

Ausstellung/Projekt von José Pozo und Johanna Klement .„Blickfeld“ mit Einblicken hinter die Kulissen ins Leben von AsylwerberInnen. In dieser Installationen werden persönliche Bilder aus der Lebensrealität verschiedener AsylwerberInnen gezeigt. Die porträtierten Menschen selbst werden auch Teil der Installationen sein und mit den BewohnerInnen vor Ort sprechen und Ideen und Erfahrungen austauschen. Die Zelte und Bilder symbolisieren die Grenzen zwischen Europa und Asien oder Afrika. 
Das Projekt Blickfeld wirft die Frage über das Wesen von Grenzen an sich auf – sind sie immer politisch, oder auch kulturell, konstruiert oder naturgegeben?

www.josepozo.net
www.johannaklement.com
www.urbanfarm.at
4.Mai - 11.Mai 2017
DH5 
Herrenstr. 5 
4020 Linz

Eröffnung
4.Mai, 18.00 h

Öffnungszeiten:

Freitag, 5.Mai: 14.00 h-18.00 h
Samstag, 6 Mai: 12.00 h-16.00 h
Dienstag, 9 Mai: 13.00 h-16.00 h
Mittwoch, 10 Mai: 16.00 h-20.00 h
Donnerstag, 11 Mai: 18.00 h -22.00 h
FINISSAGE


Blickfeld_Ein Projekt von urbanfarm für Innovationstopf  2016



Donnerstag, 11 Mai: 18.00 h -22.00 h
FINISSAGE


Blickfeld_ein Projekt von José Pozo und Johanna Klement.

Blickfeld_ein Projekt von José Pozo und Johanna Klement.


Blickfeld_ein Projekt von José Pozo und Johanna Klement.

Blickfeld_ein Projekt von José Pozo und Johanna Klement.

Zur Finissage der Ausstellung "Einblicke" gabt es ab 18.30 iranische Köstlichkeiten zu essen und zu hören iranische Live-Musik!

Blickfeld. Ein Projekt für Kupf_Innovationstopf 2017

In Leonding sind seit 2013 viele Flüchtlinge aus unterschiedlichen Ländern aufgenommen worden. Es handelt sich dabei um Menschen aus Syrien, Afghanistan, Iran, Mongolei, Palästina, Somalien, etc.Es handelt sich bei den Asylwerbern in Leonding und Linz um sehr unterschiedliche Menschen, oft mit ähnlicher Herkunft und Kultur; und doch ist natürlich jede einzelne Person unter ihnen eigen.Unsere Gesellschaft versucht derzeit massiv alle Asylwerber in einen Topf zu werfen. Diesen wird meist mit Angst und Misstrauen entgegnet; eine Auseinandersetzung mit den Menschen, die sich hinter dem Schlagwort „Asylwerber“ befinden, gibt es kaum. Vielmehr herrschenhier Angst und Unbehagen, wenn es um Flüchtlinge aus anderen Ländern geht. Die Österreicher rund herum lassen sie meist gewähren, tun dies aber mit großer Zurückhaltung, Skepsis und Distanz.Vorurteile und Desinteresse führen darüber hinaus oft noch zu Anfeindungen und schlechtem Image. So bleiben die AsylwerberInnen großteils abgeschnitten von der Gesellschaft, es gibt keine richtige Kommunikation.




 

Prinzipiell suchen die AsylwerberInnen genau das Gleiche wie wir selbst: ein Leben in Sicherheit und Freiheit. Durch viel Massenmedien sowie durch Social Medias sind Flüchtlinge und AsylwerberInnen für viele Menschen zu Schlagwörtern geworden, die mit Ängsten und Vorurteilen behaftet werden. Das Menschliche rückt dabei weit in den Hintergrund und wird von anderen Gefühlen überlagert. Und so entstehen große Distanzen zwischen den Menschen, die auf der Flucht hier her gelangen und den Menschen, die hier leben: statt dem Versuch eines Miteinanders, statt Integration, passieren Abgrenzung und gegenseitiges Misstrauen. So kann auch keine Zukunft gestaltet werden.
In dieser misslichen Situation möchte ich an die Menschlichkeit, die – bei diesem Thema - schon so weit in den Hintergrund gedrängt ist, appellieren: durch Konfrontation, durch Hinsehen statt Wegschauen, möchte ich Gefühle wecken. Den Begriff „Asylwerber“ möchte ich in meinem Projekt aufbrechen zugunsten der Menschen, die sich hinter diesem Schlagwort verbergen. Wenn angsterfüllte Menschen mit diesem Projekt zu einem direkten Blick ins Angesicht und in die Lebenssituation eines Flüchtlings verleitet werden anstatt mit Scheuklappen durch den Alltag zu gehen, ist ein wesentlicher Schritt passiert.
Aus diesen Überlegungen heraus entstand die Idee einer Installation , die sich aus vielen unterschiedlichen Blicken und Bildern der AsylwerberInnen zusammensetzt. In dieser Installationen sollen persönliche, aufschlussreiche und manchmal überraschende Bilder die Lebensrealität der AsylwerberInnen subtil wiedergeben werden, um außenstehenden Menschen Eindrücke - jenseits
von Vorurteilen und Gerüchten - verschaffen zu können.
Dafür sollen Bilder bzw. Portraits von Flüchtlingen, von Frauen und Männern, von Kindern und älteren Menschen, die an diversen Plätzen und Wänden gezeigt werden.
Um auf die Lage der wartenden Menschen an den Grenzen aufmerksam zu machen, sollen zu dem auch an verschiedenen Orten in Leonding und Linz Zelte, die die Notsituation dieser Menschen symbolisieren, errichtet werden.
In Zusammenarbeit mit anderen Vereinen oder NGOs können sowohl Bilder als auch Zelte an speziellen Flächen bzw. Plätzen, Grundstücken, in Vorgärten oder in Eingangsbereichen realisiert werden, um gerade hier Leute auf die Straße zu eine Austausch mit den Flüchtlingen einzuladen.
Zu bestimmten Terminen möchte ich AsylwerberInnen und Flüchtlinge, die ich durch meine Arbeit kennengelernt habe, an bestimmten Orten dieser Installation einladen, um hier auch die Möglichkeit eines direkten Kontakts, vielleicht eines gemeinsamen Kaffeetrinkens am Gehsteig zu bieten.
Die Installationen werden auf die Straße „in situ“ präsentiert werden. Auf Mauern oder auf öffentlichen Plätze wird mit Fotos, Graffittis oder Bildern rund um das Thema „„Blickfeld“, eine Auseinandersetzung provoziert. Die AsylwerberInnen selbst werden auch Teil der Installationen sein und mit den BewohnerInnen vor Ort sprechen und Ideen und Erfahrungen austauschen.

 











Syrische Abend bei Arcobaleno.


An diesem Abend erwartet Sie ein vielfältiges Buffet mit Köstlichkeiten aus Syrien. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, eine Kostprobe syrischer Folklore mit Münzer Alhaji zu genießen.

Umrahmt wird dieser Abend mit eindrucksvollen Fotos von José Pozo und Johanna Klement (Blickfeld).

Kooperation mit dem Verein Salam


http://www.arcobaleno.info/Veranstaltung/syrisches-abendessen/?instance_id=2



NOWRUZ-FRÜHLINGSFEST

Volkshaus Kandlheim,
Edlbacherstraße 1
4020 Linz
Österreich

Bei diesem Fest begrüßen wir gemeinsam den Frühling mit Musik, guter Laune und Tanz. Mit einem bunten Kinderprogramm kommt auch bei unseren kleinen Gästen keine Langeweile auf. Die Musiker Siavash Panah, Morteza Naderi und Milad Saburi spielen live mit ihren Instrumenten und DJ Ali legt im Anschluss Tanzmusik auf.


Fotos: José Pozo©2017

urbanfarm

José Pozo & Johanna Klement

Herderstrasse 46/12

4060 Leonding

0732/682551

 

urbanfarm Büro für Kultur und Kommunikation