Kultur-Kunst- Kommunikation
/

urbanfarm Büro für Kultur und Kommunikation

 

urbanfarm Büro für Kultur und Kommunikation

09.01.2016

FILM PRÄSENTATION:
Game of Luck 
2016 75 Min.

Eine Dokumentation von José Pozo und urbanfarm.

Asylwerber, Flüchtlinge. Die Menschen, die hinter diesen Schlagwörtern stehen, werden kaum noch wahrgenommen, sondern verschwinden unter diesen. 
Mit den Projekten, die ich verfolge, möchte ich den Menschen in der Umgebung zeigen, dass die Flüchtlinge, die aus Syrien kommen, wie all die anderen Menschen sind. Ihre Heimat wird stetig zerstört, sie haben dort keine Chance mehr auf ein normales Leben, und nun wollen sie vor allem eines: sie möchten weiterleben.
13. MAI 2016  20:30 / BAU 1 / 

 

KLUB KANTINE tabakfabrik linz




Game of Luck. 

José Pozo

2016


Am 1. Februar 2015 traf ich die Menschen aus Syrien zum ersten Mal. Das Zusammentreffen fand in einem  Gebäude statt, in das ich sonst nicht so oft gehe – in der Kirche in Harter Plateau. Auch wenn ich selbst kein gläubiger Mensch bin, wurde ich von der Arbeit des Priesters dort überrascht: in den Räumlichkeiten dieser Pfarre sind Asylwerber willkommen, sie dürfen sich in Ruhe und freundlicher Umgebung aufhalten und können mit anderen Menschen im Pfarrcafé Kontakt aufnehmen. Die Kirchenräume beschützen auf ihre Art die Asylwerber vor den kritischen Blicken und Stimmen der Leondinger BewohnerInnen rund herum.

Seit den Vorfällen von Köln, seit dem Drama, das sich dort in der Silvesternacht zutrug, sind selbst hier in Leonding eine gewisse Spannung, oft Angst, auch Wut greifbar. Menschen, denen man ihre Herkunft aus einem anderen Land ansieht – und das betrifft auch mich selbst – werden jetzt oft anders angesehen. Selbst vor der Schule oder im Kindergarten merke ich, wenn ich in der Früh meine Kinder begleite, dass andere Eltern, die früher durchwegs einen Gruß murmelten, jetzt eher nichts mehr sagen. Kein Guten Morgen und kein Grüß Gott (dabei mag ich „Grüß Gott“ ja gar nicht, das fast gleichbedeutend ist mit dem spanischen „Adios“).

Die Asylwerber, die damals erst seit kurzer Zeit in Leonding lebten, waren in einem kleinen Haus der Caritas St. Isidor einquartiert. In dem Haus, das sie bewohnten, sollten die Asylwerber höchstens bis Ende März 2015, also noch knapp zwei Monate bleiben dürfen. Danach sollte das Haus für andere Zwecke umgebaut werden, so weit die Information.

Ich traf die Gruppe von jungen Männern aus Syrien zum zweiten Mal im Rahmen eines Ausflugs, den eine andere Kirche in Leonding veranstaltete, diesmal die evangelische Pfarre aus dem Stadtteil Doppl (der aus einer großen Siedlung von damals vertriebenen Sudetendeutschen, ehemaligen Flüchtlingen, also, besteht). Der Ausflug ging ins Salzkammergut nach Gmunden. Auch wenn es keine große Reise war, tat es den Menschen gut, einmal hinaus zu kommen und auch andere Gedanken und Ideen zuzulassen – abseits der Sorgen um die Familien, die meist noch in ihrer Heimat warteten. Ich durfte diesen Ausflug mit meiner Kamera begleiten, und dieser Tag wurde zum Beginn einer neuen Freundschaft.

Bald darauf schon besuchte ich die Asylwerber in ihrer Unterkunft bei der Caritas – noch nicht ahnend, wie viel Zeit ich ab da bis Ende März noch mit meiner Kamera bei ihnen verbringen würde: ich wurde zum Essen eingeladen, durfte Interviews mit den Männern machen und – vor allem - ich lernte diese Menschen ziemlich gut kennen.


Als die Asylwerber – in der Zwischenzeit hatten bereits die ersten beiden ihren positiven Asylbescheid bekommen – das Haus schließlich verlassen mussten, fühlte ich eine große Lücke. Quasi in letzter Minute hatte man, nach fast ewiger Suche, eine neue Unterkunft für die jungen Männer gefunden, allerdings war diese in einer ganz anderen Richtung, im Linzer Stadtteil St. Margareten.

Ich hatte einige Wochen lang das Gefühl, ich wäre schon ein Teil ihrer Gruppe. Wir haben viel miteinander gesprochen, und ich hatte so viel von diesen Männern und ihrer Geschichte erfahren.

Jetzt waren sie in dem neuen Haus einquartiert, viel weiter weg. Doch unser Kontakt hielt; mit vielen der Männern habe ich bis heute guten Kontakt. Sie gehen inzwischen ihren eigenen Weg, haben ihre positiven Aufenthaltsbescheide bekommen, Arbeit und Wohnung gesucht und sind teilweise bereits wieder mit ihren Familien vereint.


Was ich außerdem beobachtet habe, ist dass mit dem Haus in St. Isidor, das sie bis März in Leonding bewohnten, zunächst gar nichts passierte. Fast ein Jahr, nachdem es die Asylwerber so dringend verlassen mussten, stand es leer, erst dann begannen erste Renovierungsarbeiten. Bis heute ist es nicht fertig.

Die Familie Al-refaai habe ich später kennengelernt. Durch einen der Asylwerber aus Syrien kam ich in Kontakt mit dem Familienvater, Ahmad. Im Mai besuchte ich Achmad und seine Familie zu ersten mal, und damals war die Wohnung noch fast leer, bis auf ein paar Matratzen, Sesseln und einen Tisch. Ich lernte Ahmads Frau und seine sechs Kinder, die damals zwischen achtzehn und fünf Jahre alt waren, kennen. Das Wohnhaus der Al-refaais selbst ist ein tristes Haus. Es ist voll gepfercht mit migrantischen Familien. Das Stiegenhaus ist dunkel und desolat; Brandschutztüren trennen die einzelnen Teile der langen Gänge, und Hausmeister scheint es dort keinen zu geben. In diesem Haus direkt an der stark befahrenen Welser Straße, wo Leonding direkt in Linz übergeht, zu wohnen ist nicht angenehm, aber im Moment ist es für die Familie eine leistbare Möglichkeit. Die Stimmung der Hausbewohner dort befindet sich an der Grenze zwischen Spannung und Frustration, was sich auch bei den letzten politischen Wahlen im Herbst niederschlug: die FPÖ hat dort über 50% der Stimmen bekommen.


Nach meinem ersten Besuch bei den Al-refaais haben wir uns immer wieder getroffen und die Familienmitglieder außerdem in zwei zentrale Projekte unseres Kulturvereins urbanfarm eingebunden: im Gemeinschaftsgarten erhielten die Al-refaais ein Beet und auch in der  Nähwerkstatt, die einmal in der Woche stattfand, waren einige der Al-refaais regelmäßig dabei. Die Idee dahinter waren weniger das Gärtnern oder das Nähen an sich, sondern viel mehr ging es darum, Menschen sowohl aus Syrien als auch aus Österreich zusammen zu bringen und einander kennen zu lernen.


Mit den Projekten, die ich verfolge, möchte ich den Menschen in der Umgebung zeigen, dass die Flüchtlinge, die aus Syrien kommen, wie all die anderen Menschen sind. Ihre Heimat wird stetig zerstört, sie haben dort keine Chance mehr auf ein normales Leben, und nun wollen sie vor allem eines: sie möchten weiterleben.

www.josepozo.net/Game-of-Luck/

www.urbanfarm.at

https://tabakfabrik-linz.at/events/game-of-luck-film-praesentation/

Tweet


Gefällt mir


13.01.2016

urbanfarm - Ausstellung - Projektraum urbanfarm

AUSVERKAUFT!

26.04.2016 19:00 Eröffnung

Ein Projekt von urbanfarm mit der Kunstuniversität Linz. Ausstellung, Filmreihe und Vorträge im Projektraum des Vereins urbanfarm



Das UNO Shopping, vormals florierendes Einkaufszentrum am Stadtrand von Leonding, wurde im Sommer 2014 geschlossen. Vierundzwanzig Jahre war die Mall in Betrieb, beschäftigte in ihren besten Zeiten über 700 MitarbeiterInnen, konnte jedoch ihre Mieter nicht halten und leerte sich mit deren Absiedlung sukzessive. Ein Gebäude mit der Fläche von 44.000 m², weite Parkplätze und mehrstöckige Garagen liegen seither brach.

Nach Lösungen für eine Neubelebung und Nachnutzung wird bereits seit Jahren gesucht.

Der Kulturverein urbanfarm widmet seinen Jahresschwerpunkt 2016 in Zusammenarbeit mit der Kunstuniversität Linz, Abteilung die architektur, dem Fall des UNO Shoppings. Welche Konzepte für ein Nachleben der Mall entwickeln ArchitekturstudentInnen? Wie prägen Shopping Malls unseren Konsum, unsere Kultur, die Umgebung und die Umwelt? Und welche Bedeutung hat ein kompletter Leerstand – ausgerechnet in einem der größten Einkaufszentren in Österreich?


Projekte:

Traunmetropole
Ruth Coman | Eva Mair | Isabel Zelger, Traunmetropole, 2015
Planschrank, Holztafeln, 90 x 90 x 132 cm



TraunMetropole nennt sich eine städteplanerische Untersuchung des Gebietes zwischen Linz und Wels, in der Ruth Coman, Eva Mair und Isabel Zelger die Siedlungen in zehn unterschiedliche Raumtypen gliedern, um Strategien der Erweiterung und Neukonzeption dieser Region zu ermöglichen.
Es sind sowohl prominente Bausteine als auch ruhmlose, kontroverse oder anonyme Räume, die sie nun unter Charakteren wie Chaot, Straßenrandästhet, Einsiedler oder Inszenierer subsumieren und so einen Metropole-Bausatz entwickeln.


?-mall
Studierende: Manuel Gegenhuber, Horst Lechner, Andreas Justl, Lukas Ployer, Sebastian Vilanek, Tina Ziher, Katja Zak elsek
Betreuung: Matthias Böttger, Franz Koppelstätter, Katharina Weinberger / SAFT Sustainable Architecture + Future Tactics
Aufbereitung: Anna Firak



?-MAL///Nachleben des UNO shopping

Manuel Gegenhuber, Horst Lechner, Andreas Justl, Lukas Ployer, Sebastian Vilanek, Tina Ziher, Katja Zak elsek
Entwurfsprojekt , 2014
Sustainable Architecture + Spatial Tactics
   Die beiden Städte Linz und Wels bilden entlang der Bundesstraße B1 eine Metropolregion (Großstadtregion) in der über eine halbe Million Menschen leben und arbeiten (vgl Statistik Austria 2001). 
Während die Bevölkerungszahlen in den Stadtzentren mehr oder weniger stagnieren, siedeln immer mehr Menschen in der “Zwischenstadt” (vgl. Sieverts). Die Räume, die sich wie eine zähe Masse zwischen gewachsene Zentren und entlang der Infrastrukturachsen ausdehnen sind weder urban noch ländlich. Nach funktionalen Kriterien lässt sich hier alles finden was man so zum Leben braucht: Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Konsum – das Angebot ist breit, was allerdings fehlt ist Zentralität und Identitäten. An der Gemeindegrenze zwischen Leonding und Pasching wuchsen während der vergangenen 25 Jahre zwei konkurrierende Shopping Centers heran. Vor kurzem ging das Langzeitduell zu Ende: Die PlusCity mit seinem bunten Angebot an Konsum und Unterhaltung steigt siegreich aus dem Ring, während das Uno-Shopping ihre letzten Mieter verliert und leer steht. 32.000 Quadratmeter ungenutzte Fläche warten jetzt darauf, als Nukleus eine re-aktive Urbanisierung zu entfalten.  
  

Wir stellten uns die Frage, was man mit dieser gigantischen Infrastruktur anstellen kann? Kann die Zwischenstadt nachträglich Urbanität entwickeln? Gestartet wurde das Projekt mit der Ausarbeitung einer Analyse des Ortes und der Formulierung einer These, die dann in eine formale Synthese übersetzt wurde und zum Entwurf führte.  

 Diese Ausarbeitung konnte ein städtebaulicher Entwurf, oder eine prototypische Umnutzung oder auch eine mit anderen Medien arbeitende Interpretation sein. In jedem Fall musste sie sich mit den ästhetischen, funktionalen und sozialen Ansprüchen an Architektur auseinandersetzen. 


 http://www.ufg.ac.at/mall.11853.0.html

AUSVERKAUFT!

AUSVERKAUFT!

AUSVERKAUFT!

COVER | Wolfgang Tragseiler 2015

Cover

Wolfgang Tragseiler
setzt sich mit dem 1990 gegründeten und mittlerweile leerstehenden Einkaufszentrum UNO Shopping in Leonding auseinander. 
Um die Shoppingmall wieder in das allgemeine Bewusstsein zu rufen sowie eine Verbindung zu den Stadtbewohner_innen herzustellen, wurden persönliche Kleidungsstücke gesammelt und in Form von körperlosen Hüllen in den verwaisten Geschäftsflächen ausgestellt. Gezeigt werden Fotografien und Skulpturen der Installation. 


Wolfgang Tragseiler

geboren in Hall in Tirol, studierte „Bildhauerei – transmedialer Raum” und “Experimentelle Gestaltung” an der Kunstuniversität Linz. Während eines einjährigen Studienaufenthalts in Istanbul gründete Tragseiler, gemeinsam mit Nora Kurzweil und Daniel Massow, die Künstler_ingruppe “Martin & The evil eyes of Nur”. Von 2009 bis 2013 realisierte die Gruppe zahlreiche Ausstellungen, Performances und Screenings unter anderem in der Kunsthalle Wien, Fridericianum Kassel, Pact Zollverein Essen, Tanzquartier Wien, Filmfestival Oberhausen, Tarlabasi Biennale Instanbul. Seit 2014 arbeitet Tragseiler als solo Künstler und im Duo mit Alexander Jöchl.

www.tragseiler.com

AUSVERKAUFT!

AUSVERKAUFT!

AUSVERKAUFT!


AUSVERKAUFT!

AUSVERKAUFT!

AUSVERKAUFT!


 


AUSVERKAUFT!

AUSVERKAUFT!

AUSVERKAUFT!

Gefällt mir
Tweet



12.01.2016

urbanfarm Blog

Zeitlos


Der Winterregen strömt, während ständig Menschen durch die automatischen Schiebetüren aus- und einhuschen. Draußen ist es kühl, feucht und ganzen Tag über kaum mehr als dämmrig, drinnen in den Geschäften haben sich die großen Fensterscheiben im Lauf des Tages immer stärker beschlagen und die Fliesenböden sind voll kleiner schmutzig-brauner Pfützen. Hell beleuchtet werden hier die Dinge des täglichen Konsums geboten. Haltbare Lebensmittel wie Reis und Nudeln, Konservendosen und Kaffee neben frischem Obst und Gemüse - für die Winterzeit in einer erstaunlichen Vielfalt, eigentlich. Chips, Schokolade, Zuckerl, Weine, Schnaps; im nächsten Regal die Aktion der Woche, Fitnesskleidung, Hanteln, Yogamatten, Sportschuhe, Proteinshake.(weiterlesen)


02.12.2015

urbanfarm Blog

Alt und neu 

Das Gebäude, in dem sich bis vor kurzem eine kleine Bäckerei, der Friseursalon Livia und ein praktischer Gebrauchtwarenladen befanden, wird jetzt abgerissen. Früher gab es in dem gedrungenen, ebenerdigen Bau auch noch einen Blumenladen, ein Wettcafé und ein Billardlokal, aber diese sind schon seit geraumen Zeiten geschlossen. Der Gebrauchtwarenmarkt übersiedelte in ein neues Lokal, gar nicht weit weg, und bis zum Schluss – als bereits die Bauzäune aufgestellt wurden – hielten sich der kleine Friseurladen und die Bäckerei.  

Kaum waren diese beiden dann in die eigens aufgestellten Container gegenüber umgezogen, waren bereits Bagger, Schuttcontainer dort bereitgestellt.

 

Der Abriss geht dann immer ganz schnell: Glasscherben und Metallteile,...(weiterlesen)

 


 

 

08.11.2015



Veranstaltungseinladung zu:

„Geschichten, Fakten und Legenden aus den Wohnhochhäusern am Harter Plateau“

Turm 9. Donnerstag 12.11.2015



Turm 9 – Stadtmuseum Leonding

Daffingerstraße 55, 4060 Leonding, stadtmuseum@leonding.at

Mit freundlichen Grüßen,

Kulturmanagement

 RATHAUS LEONDING 
 4060 Leonding, Stadtplatz 1 
Tel: +43 732 6878-2324
Fax: +43 732 998-266
E-Mail: <rathaus@leonding.at>  

Homepage: <http://www.leonding.at>




 

Tweet
Gefällt mir

 

02.11.2015


Proactiva open arms

http://en.proactivaopenarms.org/


ABOUT PRO-ACTIVA OPEN ARMS


We are a NGO from Badalona (Barcelona, Spain) and what we do is saving people in the sea. Pro-Activa Open Arms was born from the impotence of seeing people dying in the water after escaping from war or poverty. Today we are in Lesvos, Greece, helping the refugees.


Oscar Camps, Proactiva Open Arms director

"Everything started with some pictures posted on social media of four drowned kids on a beach. Then we thought: if our work is to rescue people on the sea and we do it on our local beaches… Why are people dying there and nobody is helping them?"


Help us with your donation

http://en.proactivaopenarms.org/


OUR RESOURCES TO STAY IN LESVOS ARE

 RUNNING OUT

We landed here with €15.000 from our own pockets, with no public funding. We invested them on financing the rescue works for a month. With that budget we helped disembarkedmore than 20 boats per day, carrying 50 people each, including babies, kids and elderly people. In total, about 1.000 people land in our beach every day. 

If we can’t cover the expenses of the next weeks, we will have to leave the island. The more resources and materials we get, the more lives we will be able to save. 

Tweet


 

Gefällt mir

 

29.10.2015


GartenPutz-Herbst Aktion diesen Samstag, 

ACHTUNG: 

12:00 h - 14:00 h im Stadtpark und
15:00 h - 17:00 h in der Limesstrasse!


Da es laut Wetterbericht am Samstag angenehm warm (bis 17° )wird, möchten wir gerne um 12:00 h im Stadtpark anfangen und ab
15.00 h in der Limesstr. fortsetzen!
Prinzipiell sollten die Gärten winterfest gemacht werden, bevor der erste Frost kommt.



Vielen Dank für Eure ersten Rückmeldungen!
Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr Euch uns anschließt und im Rahmen des GartenPutzes diesmal in beide Gärten kommt und dort auch bei Bedarf etwas mithelft!
Alle Personen arbeiten dann nicht nur am eigenen Beet, sondern helfen auch bei den anderen - und auch im jew. anderen Gemeinschaftsgarten mit!
So laden wir die Limesstr.-GärtnerInnen ein, auch schon im Stadtpark mithelfen und die Stadtpark-GärtnerInnen sind eingeladen, mitzukommen zum Garten in der LImesstr.!

Was es zu tun gibt:
-Die (Gemeischafts)beete umstechen, damit die Erde locker wird und mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann. Umgestochen werden sollten ALLE Beete, wenn alle zusammenhelfen, geht es schneller und macht es sogar mehr Spaß!
-Richtig mulchen
-Mit Grasschnitt und Laub die Beete zudecken (Info: http://www.biogaertner.at/ tipps/allgemene-tipps/113- richtig-mulchen)
-Restmüll und Plastik aufräumen: Immer wieder gibt es unerwünschten Müll im Garten. Auch wenn der Müll womöglich nicht von uns verursacht ist, bitten wir alle GärtnerInnen den Müll in einem Korb zu sammeln und zu den nächsten Mülltonnen in Leonding zu bringen.


Bitte bringt mit: Handschuhe, feste Schuhe, falls vorhanden zusätzliche Schaufeln und Spaten, etc!
Vielen Dank für Eure Mithilfe und bis Samstag!

Der Fairness halber bitten wir um eine Rückmeldung von allen! 
Ideal und Ziel des Projekts Garten Labor ist es, eine bestmögliche Gemeinschaft zwischen ALLEN GärtnerInnen herzustellen - die ganz besonders durch eine solche Zusammenarbeit hergestellt werden kann!



Johanna & José

urbanfarm


leonart 2015

Auf der Suche nach der Lücke


Projektbeschreibung

Medienberichterstattung aus Leonding


Welches Bild zeichnet Leonding von sich in den Medien? Welche Identität nimmt die Stadt nach außen hin an? Wie wird Leonding von außen wahrgenommen?

Ausgehend von diesen Fragestellungen soll im Projekt Auf der Suche nach der Lücke ein neues, dichteres Bild der Stadt gewoben werden, das sich möglichst nahe an Menschen, an tatsächlichen Ereignissen, wichtigen Themen oder eigenen Charakteristiken und Beson­derheiten der Stadt befindet.
Nachdem Leonding gerade aus Fernseh- und Radiomedien eher wenig bekannt ist, soll in diesem Projekt ein ganzes Stadt-Paket entstehen, das eine Fülle von Informationen und Details über diese Gemeinde enthält und so während der Laufzeit der leonart Menschen außerhalb Leondings ein Bild des Veranstaltunsgortes liefert. Andererseits sind auch Menschen in Leonding, die diese Stadt, ihre Strukturen und ihre Menschen gut kennen, aufgefordert, sich mit der Identität der Stadt auseinanderzusetzen.

Gearbeitet wird mittels Videoaufnahmen, die an jeweils spannenden, charakteristischen oder kontroversen Orten in Leonding stattfinden. Vor der Kamera sollen besondere Menschen in Leonding zu verschiedenen Themen erzählen oder befragt werden. Inhalt der Video­produktionen ist eine Suche nach Lücken verschiedenster Art in Leonding. Unterschiedliche Menschen sollen in Bezug auf jeweilige Lücken befragt werden. Moderation bzw. Bericht­erstattung wird von urbanfarm-Mitgliedern übernommen.

Entstehen soll eine Serie von Videos von gleichem Format. Parallel dazu ist eine kleine Serie von Radiosendungen geplant.

Die genaue Konzeption, alle Aufnahmen sowie auch der Schnitt sollen bereits im Vorfeld der leonart, über Frühling und Sommer entstehen. Zur Laufzeit des Festivals werden dann die fertigen Video- bzw. Radiosendungen nicht nur über die freien Medien dorf tv und Radio FRO ausgestrahlt, sondern auch in ganz Leonding via Monitore und Lautsprecher präsent sein. Im öffentlichen Raum sowie in verschiedenen Institutionen wie Bankfoyers, dem Freibad, städtischen Veranstaltungsräumen, Lokalen etc. möchten wir das gesammelte Material sowie die fertigen Sendungen in einer Schleife den ganzen Tag lang zeigen, um auf möglichst große Aufmerksamkeit direkt bei den Menschen in Leonding zu stoßen.
Aus Sackrodeln und Fahrradanhängern sollen einige mobile Medienstationen gebaut werden, bei denen die Menschen via Monitore und Kopfhörer auch auf öffentlichen Plätzen oder in Parks die Sendungen sehen und/oder hören können.

Zwischen 4. und 13. September sollen zudem auch zwei Livesendungen in Form eines direkten Lokalaugenscheins in Leonding – bei der leonart – entstehen. Hier können ganz besonders auch die verschiedenen KünstlerInnen und Kunstschaffenden, die die leonartdiesmal bespielen, zu Wort kommen und Zugänge und Ideen zu ihren jeweiligen Projekten rund um die „Lücke“ diskutieren.

Ziel ist es, im Rahmen des Projekts eine aufmerksame Reflexion der (alltäglichen) Umgebung bei den LeondingerInnen zu veranlassen. Außerdem sollen hier auch der Zugang sowie die Wahrnehmung freier Medien und deren Angebote eine wichtige Rolle spielen.
Den Menschen außerhalb Leondings sollen tatsächlich ganz neue Einblicke, was diese Stadt betrifft, vermittelt werden.



https://www.dorftv.at/channel/auf-der-suche-nach-der-luecke





Tweet
Gefällt mir







  

Gesponsert bei:


urbanfarm Büro für Kultur und Kommunikation